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- Lafontaines “Reformer”
Der frühere Vorsitzende der Linkspartei hat dem Tagesspiegel ein Interview gegeben. Oskar Lafontaine lobt darin die neue Doppelspitze, kritisiert die einseitige Berichterstattung und mancherlei Kampagne in den Medien und mahnt seine Genossen: „Wir machen aber auch Fehler. Wir sollten uns nicht überflüssige interne Debatten liefern, sondern die politische Auseinandersetzung mit den anderen Parteien suchen.“ Dass [...]
- „Damit er bleibt“
Oskar Lafontaine, das kann man im aktuellen Stern nachlesen, wirft
einen „langen Schatten“ auf die Linke. Mehr noch, er „beherrscht die Partei, immer noch“. Man erfährt, dass der Saarländer und Gregor Gysi einmal die Woche telefonieren. Und dass es Politiker in der Partei gibt, die beklagen, dass sich andere Politiker der Partei als Gralshüter irgendeiner Linie [...]
- Lafontaines Stern
Hans-Ulrich Jörges gehört zu jenen Journalisten, die auf der Berliner Politbühne selbst Darsteller geworden sind. Der Mann vom Stern sitzt öfter einmal in Talkshows, gilt als kritisch, manchem auch als linksliberal. In der aktuellen Ausgabe des Magazins ruft Jörges aus Berlin dazwischen: „Oskar ist wieder da“. Gemeint ist Lafontaine und wer das Stück des „Chefredakteurs [...]
- Nachwahl-Ärger
Während Bundespräsident Wulff schon goldene Worte verströmt – etwa, dass das WM-Finale am Sonntag bestimmt ganz toll wird und Deutschland in vier Jahren den Titel holen könnte -, ging es bei der Linkspartei noch einmal um das Kapitel Gauck. Die Abgeordneten der Linken gerieten sich nach einem Bericht des Tagesspiegel in einer Fraktionssitzung wegen des [...]
- Botschafter Lafontaine
Ist Oskar Lafontaine “zurück”? So steht es in der Rheinischen Post.
Die Spitze der Linkspartei wiederum ist bemüht, die Debatte über den „heimlichen Vorsitzenden“ Oskar Lafontaine einzudämmen. Zeitungen hatten über die Rolle des Saarländers während der Bundesversammlung berichtet und sich ihren Reim darauf gemacht: „An ihm vorbei geht keine wichtige Entscheidung“, hieß es unter anderem. Eine [...]
- Zweitbeste Lösungen
Eigentlich hatten wir die Bundesversammlung endlich ad acta legen wollen. Aber der Streit um Gauck, den rot-grünen Anti-Kandidaten und die Stimmenthaltung der Linken wird wohl noch längere Zeit der archimedische Punkt wichtiger Debatten im erweiterten linken Lager sein. Die Frage der möglichen Beschädigung rot-rot-grüner Optionen wird diskutiert, man begutachtet die Rolle von Oskar Lafontaine – [...]
- Ruinierter Maßstab
„Wer von uns wollte Herrn Gauck das vorwerfen?“, sagt Lafontaine in dem inzwischen oft zitierten Stern-Interview. Um dann nichts anderes zu tun: Der rot-grüne Kandidat habe „von der Staatssicherheit auch Privilegien erhalten“ und „sich wie andere evangelische Pfarrer mit dem System arrangiert“. Es ist der bisherige Höhepunkt einer falsch laufenden Debatte: Seit SPD und Grüne [...]
- Gauck, Dahn, Lafontaine
Eine echte Dreicksbeziehung: Spiegel online hat mit Jochim Gauck über die Linkspartei geredet, Oskar Lafontaine mit dem Stern über Joachim Gauck gesprochen. In beiden Gesprächen spielt ein Text von Daniela Dahn aus der Süddeutschen eine nicht unwichtige Rolle. Lafontaine teilt „die Auffassung des Willy-Brandt-Kreises der SPD“, dass die Gauck-Behörde „für die Aufarbeitung der DDR-Geschichte ungeeignet [...]
- Definitiv nicht
Zwei Wochen vor der Neuwahl des Bundespräsidenten ziehen führende Linke rote Linien: Oskar Lafontaine beantwortete von Saarbrücken aus die Frage, ob die Vertreter der Partei in der Bundesversammlung Joachim Gauck „im zweiten oder dritten Wahlgang unterstützen. Nein, das werden wir definitiv nicht.“ Auch Fraktionschef Gregor Gysi hält das „für ausgeschlossen“. Und Parteivize Katja Kipping meint [...]
- Doppelter Oskar
In der neuen Ausgabe der Blätter für deutsche und internationale
Politik ist von Oliver Nachtwey ein längeres Porträt des abgetretenen Linkspartei-Vorsitzenden erschienen, auf das wir hier schon aus Namensgründen hinweisen wollen: „Der Unvollendete“. Es ist ein Streifzug durch die politische Biografie des Saarländers, die über alle offensichtlichen Brüche hinweg auch die Kontinuitäten in den Blick zu [...]
- Oskar ohne Mandat?
Eine Woche vor dem Parteitag der Linken ist weiter offen, ob Oskar Lafontaine überhaupt mit einem Delegiertenmandat nach Rostock reisen wird. Schon länger ist bekannt, dass ein Mitglied der Ortsgruppe Wallerfangen die Delegiertenwahl des Kreisverbands Saarlouis angefochten hat. Bei der war Lafontaine mit 68 Prozent der Stimmen zu einem von vier Delegierten bestimmt worden. Bei [...]
- Lafontaine und Lenin
Endspurt in Nordrhein-Westfalen. FDP und CDU sind mit Warnungen vor der Linkspartei in die letzte Woche vor der Wahl gegangen. Es droht der Untergang des Abendlandes. Mindestens. Chaoten, Linksextremisten, Steigbügelhalter – vor allem die schwarz-gelbe Regierung, schon vom nächsten Spendenskandal in die Enge getrieben, errichtet an Rhein und Ruhr kommunistische Windmühlen, gegen die sofort tapfer [...]
- Saarländische Streitereien
Ausgerechnet die Saar-Linke von Oskar Lafontaine macht Schlagzeilen, die ins gern gepflegte Bild einer chaotischen Partei mit „zehn Prozent Irren“ passen. Erst wurde bekannt, dass ein Mitglied aus Wallerfangen die Delegiertenwahlen im Kreisverband Saarlouis anfechtet – und damit auch das Mandat von Lafontaine für den Rostocker Bundesparteitag. Der Noch-Vorsitzende war mit eher mageren 68 [...]
- Keine Kompromisse
In der Nacht zum Mittwoch macht eine Vorabmeldung der Neuen Westfälischen über die Agenturen ihre Runde: Linken-Chef Oskar Lafontaine biete Rot-Grün in Nordrhein-Westfalen eine Koalition an, die Partei sei dafür „auch zu weitreichenden Kompromissen bereit“. So stand es anfangs bei der Deutschen Press-Agentur. Später konnte man den Halbsatz auch bei APN lesen. Nur eben nicht [...]
- Er kann es nicht lassen
Wenn ein Oskar Lafontaine eine Ankündigung macht, gerät man bei Springer in Erregung: Der Linkenchef „kann es einfach nicht lassen“ und „droht seinen Gegnern mit einem politischen Comeback“. Obwohl der doch „unbeliebtester Politiker Deutschlands“ ist, wie Bild die seltsamen Ergebnisse des Politbarometers interpretiert. Der Anlass ist ein üblicher: Eine Zeitung hat mit einem Politiker gesprochen [...]

