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Crossover – die Sammlung

Denkfabrik, nicht Bewegung Gut einen Monat nach der Gründung des Instituts Solidarische Moderne zeichnen sich erste Umrisse der zukünftigen Arbeit der Denkfabrik ab. Die politischen Fragestellungen waren im Gründungsaufruf skizziert, nun geht es um die Organisation als solcher. Das Institut will „nicht als soziale Bewegung agieren“, es werde auch keine regionalen Untergliederungen geben. (weiterlesen)

Anstrengend, aber auch sehr spannend Juso-Vorsitzende Franziska Drohsel hat das Institut Solidarische Moderne mitgegründet und zeigt sich im Vorwärts optimistisch. „Wenn wir lernen, uns ohne den hektischen Blick nach Mehrheiten zuzuhören und auszutauschen, kann das Institut die Grundlage für zukünftige gesellschaftliche Veränderung sein.“ (weiterlesen)

Eine andere Welt Stefan Grönebaum, Mitgründer des Instituts für Solidarische Moderne, im Vorwärts: „Ob soziale Ökonomie, ökologische Gerechtigkeit, Bildung und Emanzipation, Geschlechtergerechtigkeit und Sozialstaat, europäische und soziale Regeln sowie demokratischer Aufbruch – auf all diesen Arbeitsfeldern warten große Aufgaben und Möglichkeiten auf uns.“ (weiterlesen)

Meine Gründe Anke Martiny, Transparency-Vorstand, Senatorin a.D. und ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete „kann nicht erkennen, wie die drei linken Parteien unter dem Druck, ständig irgendwo in Koalitionsspekulationen verstrickt zu sein, aus sich heraus programmatisch langfristige Ansätze entwickeln, die als Gegenkonzept zum Neoliberalismus taugen. Dafür braucht es ein solches Institut, das Brücken schlägt über das Lagerdenken hinaus hinein in Hochschulen und Forschungsinstitute und in die Tiefe der Gesellschaft.“ (weiterlesen)

Orte subversiver Taktiken Aram Lintzel in der Tageszeitung über das rot-rot-grüne Institut Solidarische Moderne im Besonderen, das Format Thinktank im Allgemeinen und ein Reader aus dem diaphanes-Verlag, in dem Denkfabriken „als schillernde Möglichkeitsräume beschrieben (werden), als Orte, an denen das politisch ganz Andere vorbereitet werden könnte“. (weiterlesen)

Noch welche Weile? Wer sich Zeit nehmen will für Antworten, muss deshalb nicht darauf verzichten, die Debatte zu strukturieren. Ein Kommentar zum schleppenden Beginn beim Institut Solidarische Moderne (weiterlesen)

Konkrete Utopie Die Menschen sagen, so wie es ist, kann es nicht bleiben. Dieses Gefühl ist sehr stark, aber es ist die Frage: Was dann? Andrea Ypsilanti im Interview bei ngo-online (weiterlesen)

Verschiedene Paar Schuhe Sven Giegold in der Jungle World über soziale und ökologische Probleme, ressourcenintensive Polit-Gründungen und warum er ausgerechnet bei den Grünen  eingetreten ist (weiterlesen)

Annäherung und Entfremdung Spitzenpolitiker von SPD, Linke und Grünen auf einem Podium. Es geht um die politische Zukunft – und um die Aufarbeitung von Rot-Grün. Michael Schlieben auf Zeit.de über eine Diskussionsrunde beim Progressiven Zentrum (weiterlesen)

Wir nehmen uns jetzt die Zeit „Es gibt kein wirklich geschlossenes Politikkonzept, das eine Alternative darstellen würde zu dem, was wir heute in der Politik erleben.“ Andrea Ypsilanti im Phoenix-Interview (anschauen)

Linksbürgerliche Pressure Group Wolfgang Michal über rot-rot-grüne Perspektiven, die humanistische Mischung aus Attac, Transparency International, Frankfurter Interventionismus und Eurosolar, das Institut Solidarische Moderne und Crossover (weiterlesen)

Rückstandsfrei entsorgen Grünen-Politiker und ISM-Sprecher Sven Giegold über Schwarz-Gelb, linke Perspektiven und rot-rot-grüne Kooperationen (weiterlesen)

Aus der Zeitung erfahren Die Frankfurter Allgemeine über ihre LIeblingsfeindin Andrea Ypsilanti, das Institut Solidarische Moderne, den „Selbstdenker“ Thorsten Schäfer-Gümbel und „reichlich Irritationen“ in der hessischen SPD (weiterlesen)

Rechte SPD-Politik Auch in der trotzkistischen Szene hat man die Gründung des Instituts Solidarische Moderne beobachtet – mit der erwarteten Skepsis. Ein genaueres Studium des Gründungsaufrufs mache „schnell deutlich“, dass die Gemeinsamkeiten in der Denkfabrik „vor allem auf der Ablehnung des Klassenkampfs und des Marxismus beruhen“. (weiterlesen)

Subtil und vornehm Was hält Mathias Wedel von der Denkfabrik? Und was sagen seine Bekannten? „Unter ‚Solidarischer Moderne‘ verstehen die meisten eine Gesellschaft, in der die Gehwege von Glatteis befreit werden und in der auch bei der Linken ein ganz anderes Modebewusstsein herrscht als bisher üblich.“ (weiterlesen)

Anmaßung ist nicht immer schlecht „Gesellschaftlich relevante Debatten haben immer schon auch in kleinen Kreisen angefangen. Entschieden werden sie stets anderswo, manchmal eben auf der Straße. Auf letzteres“ hofft Thomas Seibert, Bewegungstheoretiker, Aktivist bei der Interventionistischen Linken und einer der Sprecher des Instituts Solidarische Moderne im Interview mit Analyse & Kritik (weiterlesen)

Die Linke des Kapitals Anders als die “klassischen” bürgerlichen Parteien brauchen Reformisten jeder Coleur auch eine „Vision“ – ein Kommentar zur Solidarischen Moderne von Axel Berger in der Jungle World (weiterlesen)

Rot-rot-grüne Schickeria Was Adabeis sind, weiß man in Wien und auf der Achse des Guten – wo ein Walter Schmidt seine Abneigung gegen das Institut Solidarische Moderne in die Bahuptung gießt, dessen Gründer hätten „keinerlei Bauchschmerzen mit den pseudolinken Diktatoren und Tyrannen dieser Welt von Ahmdinedschad über Chavez und Morales bis hin zu dem ‘lupenreinen Demokraten’ Wladimir Putin“. (weiterlesen)

Denkfabrik im Daypack Peter Dausend in der Zeit über den parteiübergreifenden Think Tank der „politischen Linken“, der „ein Gegenkonzept zum verhassten Neoliberalismus entwerfen“ soll. Bisher nur in der Printausgabe

Das Öko-Institut als Vorbild Beim “Institut Solidarische Moderne” geht es nicht um Auftragsstudien für Dritte. Ein Interview mit Hermann Scheer bei radio-utopie.de (weiterlesen)

Boom zum Auftakt Innerhalb von nur einer Woche zählt das Institut Solidarische Moderne schon über 800 Mitglied, mehr als 4.000 haben den Rundbrief des Instituts abonniert und 2.000 sind auf Facebook dabei (weiterlesen)

Ein Bild von einer Frau Ein Spiegel-Beitrag über Andrea Ypsilanti, den man nur gehässig nennen kann. „Noch immer gibt es Anhänger, die in ihr die Ikone einer neuen linken Bewegung sehen“, heißt es da. (weiterlesen)

Es geht um eine Alternative Andrea Ypsilanti im Interview mit der Frankfurter Rundschau über die Denkfabrik “Solidarische Moderne” und die Linkspartei-Politikerin Sahra Wagenknecht (weiterlesen)

Nachbesserung erwünscht Albrecht Müller von den Nachdenkseiten.de findet das Institut Solidarische Moderne “eine sehr begrüßenswerte Initiative”, er war “total aufgeschlossen” – doch dann haben ihn “sowohl der Name des Projektes als auch der Gründungsaufruf (…) irritiert”. (weiterlesen)

Prinz im Institut Warum ist der Popsänger Sebastian Krumbiegel dabei?, hat die Tageszeitung gefragt. Weil ich ein politisch interessierter Mensch bin, der sich gern ungefragt einmischt. Bei einer Feier in der SPD-Parteizentrale, dem Willy-Brandt-Haus, habe ich die Juso-Vorsitzende Franziska Drohsel kennengelernt, hat der 43-Jährige geantwortet. (weiterlesen)

Debatte auf freitag.de Trauen Sie der “Solidarischen Moderne” gesellschaftliche Veränderungen zu? Die Community von freitag.de gibt Pro und Contra (weiterlesen)

Börsenmantel und Rechenschieber Christoph Spehr in der Jungle World: Anläufe zur Organisation einer breiten linken Kraft gab und gibt es mehrere. Erfolg wird ein solcher Anlauf nur haben, wenn es dabei um mehr geht als die rechnerische Addition von Parlamentsmandaten (weiterlesen)

Linke Mehrheit organisieren! Stefan Liebich in der Jungle World: Für eine Politik der Solidarität, der Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Demokratie braucht es Mehrheiten. Die sind möglich (weiterlesen)

Neue Farbenlehre Es gibt keine „rasante Annäherung“ bei Rot-Rot-Grün. Neue Crossover-Gründungen wie das Institut Solidarische Moderne könnten dennoch die Politik verändern. Ein Beitrag aus dem Freitag (weiterlesen)

Kommunikative Klaviatur Das Institut Solidarische Moderne hat anfangs für mediale Aufmerksamkeit gesorgt. Soll der Schwung anhalten, muss der Verein rasch seine Webstrategie fortentwickeln. Ein Kommentar von Lorenz Matzat (weiterlesen)

“Der Staat ist doch kein Fahrrad” Im Gespräch mit dem Freitag: Katja Kipping über alternative Hegemonie, Crossover-Traditionen und das Institut Solidarische Moderne (weiterlesen)

Die Welt ist bunter “Uns eint, dass wir die Welt verbessern wollen” – die jungen Bundestags-Abgeordneten Marco Bülow (SPD), Stefan Liebich (Linke) und Nicole Maisch (Grüne) über ihre Annäherungsversuche im Gespräch mit der Berliner Zeitung (weiterlesen)

Echo auf die Denkfabrik “Der rot-blutrot-grüne Gesprächszirkel, den Andrea Ypsilanti und andere heute in Berlin gegründet haben, entlarvt die Absichten der beteiligten Parteien.” Achherrje. FDP-Generalsekretär Christian Lindner blieb allerdings die Ausnhame: Das Institut Solidarische Moderne ist auf ein verbreitet positives Echo gestoßen (weiterlesen)

Nächster Versuch Eine Sammlung von Berichten und Interviews zur Gründung des Instituts Solidarische Moderne (weiterlesen)

Linker Think Tank i.G. Andrea Ypsilanti, Hermann Scheer und Katja Kipping planten, so hieß es vor einigen Tagen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, eine „rot-rot-grüne Offensive“. Inzwischen ist die Sache an die Öffentlichkeit gelangt, dieses Mal über die Welt, die über die Idee zur Gründung eines linken Think Tanks berichtet. Am Wochenende wird in Berlin ein Verein gegründet, aus dem später ein Institut hervorgehen soll (weiterlesen)

Vorstoß für Rot-Rot-Grün Während alle noch mit der Entscheidung von Oskar Lafontaine beschäftigt waren, sich aus der Bundespolitik zurückzuziehen, machte am Samstag die Nachricht von einem Aufruf für ein rot-rot-grünes Bündnis die Runde. Den Vorstoß haben jüngere Bundestagsabgeordnete aus SPD, Grünen und Linkspartei unternommen – und sich dafür die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung als Plattform ausgesucht (weiterlesen)

Oslo lässt grüßen Vergessen Sie Jamaika. Norwegen ist angesagt. In Oslo ist die Regierung rot-rot-grün. Unter diesen Farben könnte in drei Jahren auch Deutschland erblühen. So will es eine Reihe Abgeordneter der Opposition im Deutschen Bundestag, schreibt die FAS (weiterlesen)

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Kommentare / 5 COMMENTS

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This post was mentioned on Twitter by Linksdings: Themenseite Crossover: Nach Oslo oder ins Institut Solidarische Moderne? Eine unabgeschlossene Sammlung http://tinyurl.com/ygz4fns…

uberVU - social comments am 05 Feb 10

Vielen Dank für die schöne Zusammenstellung der Debatte über das neue Institut.

Uwe

Uwe Hiksch am 05 Feb 10 at 19:55

Ohne große Vorwarnung gründete sich Ende Januar das Institut Solidarische Moderne (ISM). Der linke Think Tank sorgte medial für einigen Wirbel. Nicht zuletzt deshalb, weil das Institut mit Andrea Ypsilanti (SPD), Katja Kipping (Die LINKE) und dem ehemaligen attac-Aktivisten Sven Giegold (Die Grünen) auch ein rot-rot-grünes Projekt vorwegnimmt. Bei Thomas Seibert, einem Sprecher des ISM, Aktivist bei IL (Interventionistische Linke) und attac sowie Autor von Krise und Ereignis (ak 546) hakte Ingo Stützle für ak kritisch nach. Weiter unter http://www.akweb.de/ak_s/ak547/17.htm

Ingo am 15 Feb 10 at 17:39

Eine etwas unbedarfte Frage: Ist das jetzt ein INSM-Ableger mit roter Fassade?

Ich weiß net, was an dem Institut originell sein soll. Will man jetzt von Rechts definieren, was links ist?

Fragen über Fragen…

Bernhard aus hessisch-Absurdistan am 22 Feb 10 at 19:53

Macht ist nicht geil
Nicht erst die Tatsache, dass die NRW-Grünen eine Koalition mit der CDU nicht ausdrücklich ausgeschlossen haben, sondern auch die Koalitionen im Saarland und in Hamburg machen deutlich, dass die politische Linke in Deutschland in einem strategischen Dilemma steckt: Längst nicht alles, was sich selbst das Etikett links aufklebt trägt, verdient dieses auch im Sinne einer konsequent antimilitaristischen und antifaschistischen Politik, welche zudem die kapitalistische Produktionsweise wegen ihren Auswirkungen auf die Menschen hier und in der sog. Dritten Welt sowie auf die Umwelt hinterfragt.
Die Grünen sind es leid, die Oppositionsbänke zu drücken, sie sind geradezu geil auf Macht. Macht ist für sie längst per se ein Wert, so deutlich wie in der vergangenen Woche hat Renate Künast es nach Außen hin kaum jemals zuvor ausgedrückt und dafür nehmen die Grünen so ziemlich alles in Kauf: Dass sie etwa einer saarländischen Politmafia an die Macht verhelfen und selbst Teil dieser Strukturen sind. Dass sie in Hamburg genau die beiden Kröten schlucken, nämlich das Kohlkraftwerk Moorburg und die Elbvertiefung, wogegen sie zuvor Wahlkampf gemacht hatten. Dass sie ihre einst antikapitalistische, weil systemtransformierende Umweltpolitik („ökologischer Umbau der Industriegesellschaft“) auf zwei Punkte, auf die sie am Ende wiederum keinen Pfifferling mehr geben, zusammengestrichen hatten, spricht Bände. Genauso verhält es sich mit allen anderen politischen Inhalten. Das grüne Prinzip liegt darin, dass man keine Prinzipien mehr kennt, wenn sie der Macht entgegenstehen. Programmatik mutiert zur substanzlosen Sonntagsrhetorik für Parteitage.
Irgendwie scheint bei der ganzen Crossover-Geschichte unter den Tisch zu fallen, dass die Grünen spätestens seit dem Kosovo-Krieg, den Hartz-IV-Gesetzen, der Agenda 2010, dem Afghanistan-Einsatz etc. genauso wie die SPD alles andere als eine linke oder alternative Politik gemacht haben. Im Gegenteil: Es war ausgerechnet eine rot-grüne Regierung, welche dieses Land zum ersten Mal seit 1945 in Kriege geführt hat. Nur unter rot-grün war das Tabu zu brechen, dass es keine bewaffneten Kampfeinsätze der Bundeswehr außerhalb des NATO-Gebiets geben sollte. Hätte eine CDUCSUFDP-Regierung dies getan, wäre ihr ein Sturm der Empörung entgegen gekommen. Es musste schon von Fischer, Fücks und Cohn-Bendit der Verweis auf die Menschenrechte und der dummdreiste Vergleich mit Auschwitz sein, um die ehemals pazifistische Partei zur Kriegspartei zu machen.
Macht um der Macht willen, stellt für eine emanzipatorische Politik keinen Wert an sich dar. Und: Man hat auch keine Verpflichtung, in eine Regierung zu gehen, nur weil man für ein Parlament kandidiert. Insofern erübrigt sich für mich ein Crossover-Geschwätz genau bis zu dem Zeitpunkt, an dem Grüne und SPD endlich beginnen, eine glaubwürdige Politik zu formulieren, welche sich von der etablierten Einheitssoße der anderen Parteien substanziell unterscheidet. Das ist jedoch die Bedingung für einen Diskurs, nicht das Ergebnis.

Uwe-Jürgen Ness am 28 Feb 10 at 11:50

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