Nützliche Gespräche
Das Teilnehmerverzeichnis der Münchner Sicherheitskonferenz lasse
die einen vor Ehrfurcht erstarren, die anderen sich mit Abscheu abwenden, schreibt der Linkspartei-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gehrcke in einem Beitrag für das Neue Deutschland. Gehrcke selbst dürfte sich letzterer Gruppe zurechnen; dennoch nahm er die erstmalige Einladung der Kongressmacher an die Linke an und war im Hotel “Bayerischer Hof” dabei. Er sah sich als verlängerter Arm der Friedensbewegung und wollte Sand ins Getriebe der Konferenz streuen, bekannte er vorher. Wie er feststellen musste, ist sein Versuch, in einer Plenumsdiskussion zu Wort zu kommen, nicht gelungen. Das hatten Kritiker seines Besuchs befürchtet. Dennoch, sagte Gehrcke dem ND, habe er “viele nützliche Gespräche führen können”. Und der jungen Welt verriet er, dass man “dort sehr viel über die Strategie der anderen” lerne. Zwar halte er die Sicherheitskonferenz nicht für reformierbar, aber wenn Vertreter aller anderen Bundestagsparteien teilnehmen, “dann sollten die Veranstalter ruhig daran erinnert werden, dass es eine parlamentarische Kraft mit grundlegend anderen außenpolitischen Prinzipien gibt”. Gehrcke findet es “verständlich und beruhigend”, dass es in der Linken und der Friedensbewegung auch Kritik an seiner Teilnahme gibt. (wh)
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Tweets die Nützliche Gespräche: Wolfgang Gehrcke von der #Linkspartei berichtet von der Münchner Siko erwähnt -- Topsy.com am 08 Feb 10[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Lafontaines Linke und Linksistgut, Matthias Gruber erwähnt. Matthias Gruber sagte: RT @Linksdings: Nützliche Gespräche: Wolfgang Gehrcke von der #Linkspartei berichtet von der Münchner Siko http://tinyurl.com/ylg2ptb [...]
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