Dicke Hose
Hui, da kommt der investigative Journalismus gleich im Doppelpack. Am vergangenen Freitag berichtete das blaue Frontblatt aus dem Hause Springer über die Wahlkampfstrategie der Linken und zitierte zu diesem Zweck aus einem „internen Strategiepapier der Partei, das der WELT vorliegt”. Wenn etwas einer Zeitung „vorliegt”, soll immer dicke Hose bewiesen werden: Wir haben was, was ihr nicht habt. Das wollten sich die Streber Hamburger Brandstwiete natürlich nicht gefallen lassen. Zwei Tage nach der Welt wusste man aus Hamburg zu berichten, dass „nach Informationen des SPIEGEL in einem internen Wahlstrategiepapier” dieses und jenes geschrieben steht. Was für eine Meldung! Nach entsprechenden Geheiminformationen zum Sich-wichtig-machen, die Lafontaines-Linke.de vorliegen, ist besagtes Strategiepapier der Linkspartei sowas von intern, dass die Genossen es bereits am 8. September online stellten, jenem Tag also, an dem es der Öffentlichkeit auf einer gut besuchten Pressekonferenz vorgestellt wurde (mehr hier). Noch heute (Sonntagabend) ist es auf der Startseite der Linkspartei zu finden.
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Alle wollen wie Obama sein: Twitter-Alarm » Digitale Demokratie am 16 Sep 08[...] im Internet gehören zwingend dazu.” Von diesem online-zugänglichen Papier behauptet der SPIEGEL übrigens in seiner neuesten Ausgabe, es sei ein [...]
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